Dienstjahr 2019


Dienst persönliche Schutzausrüstung und UVV

Nachdem der 1. Zug die vergangenen Dienste dazu nutzte um die Tür- und Fensteröffnung mit unterschiedlichen Techniken zu üben, war diesmal die Persönliche Schutzausstattung und deren Dekontamination Thema des Dienstabends. Ein Thema, das jeder Feuerwehrangehörige äußerst ernst nehmen sollte!


Am gestrigen Abend begann für den 1. Zug der Feuerwehr Celle der erste richtige Ausbildungsdienst für 2019. Auf dem Programm stand das notfallmäßige Öffnen von Wohnungstüren und Fenstern. Diese Maßnahme ist in den letzten Jahren zu einer immer größeren Herausforderung für die Feuerwehr geworden, denn wir als 'legale' Einbrecher haben es manchmal schwer in die gut gesicherten Wohnungen der Eigentümer zu gelangen. Wofür wir das üben? Sollte es in einer Wohnung zu einem medizinischen Notfall gekommen sein und die Person kann nicht mehr selbstständig öffnen, unterstützen wir des Öfteren die Kollegen des Rettungsdienstes beim Tür öffnen. Ebenfalls eine Zunahme der Einsätze bei ausgelösten Rauchwarnmeldern kann man verzeichnen. Hierbei spielt das Öffnen einer Wohnungstür oftmals eine große Rolle. 

Die genauen Maßnahmen stellen wir jedoch nicht als Foto hier hinein, aber mit der Axt durch die Wand wie im Fernsehen klappt es meist immer! 


Dienstabschluss 2018

Traditionell führt der 1. Zug, zum Ende des Dienstjahres, eine Begehung in einem besonderen Objekt in Celle durch, um sich einen Überblick über Gefahren und brandschutztechnische Einrichtungen zu verschaffen. In diesem Jahr war es die Druckerei der Celleschen Zeitung. Mit diesem Dienst und einem gemeinsamen Essen beim letzten Dienst, schlossen wir nun dieses Dienstjahr ab und verabschieden uns, in die Winterpause.


Bewegen von Lasten mittels Winde/Mehrzweckzug

Im Oktober startete der 1. Zug den Themenblock "Mehrzweckzug und Bewegen von Lasten". Hierbei wurde in der Theorie sowie in der Praxis das Ziehen, Aufrichten und Halten von Lasten geübt. Am ersten Dienstabend ging es dabei um das Ziehen von Fahrzeugen untereinander, beispielsweise nach einem Verkehrsunfall. Am darauf folgenden Dienstabend ging es um das Aufrichten eines während des Verladevorgangs umgefallener Container. Hierfür wurden zwei Gruppen gebildet. Die eine Gruppe sollte mit Hilfe des Rüstwagens den Container aufrichten, während die andere Gruppe mit einem Mehrzweckzug das Wegrutschen des Containers verhindern sollte. Zügig und mit der gebotenen Sicherheit wurde der Container wieder in die ursprüngliche Position verbracht. Anschließend wurde der gesamte Themenblock aufgearbeitet und ein positives Fazit gezogen werden! 


DLK besteigen und erste Hilfe

Nach den Themenblöcken bei den Ausbildungsdiensten folgt beim 1. Zug in der Regel ein so genannter z.b.V Dienst. Bei diesem Dienst gehen wir auf Dinge ein, die bei den Themenblöcken aufgefallen oder zu kurz gekommen sind. Aber auch Themenvorschläge aus dem Zug werden an diesen Dienstabenden behandelt.

Diesmal waren es zwei Stationen. An der einen wurde die Versorgung eines verunfallten Atemschutzgeräteträgers sowie die Herz- Lungen Wiederbelebung ausgebildet und aufgefrischt. An der zweiten wurde Drehleiterausbildung, einschließlich des Besteigens des auf 30 Meter voll ausgefahrenen Leiterparks betrieben.


Themenblock ANT Praxis


Themenblock Atemschutznotfalltraining

Am vergangenen Donnerstag starteten wir in den Themenblock Atemschutz/Atemschutznotfalltraining.

Zum Auftakt beschäftigten wir uns mit einem tragischen Atemschutzunfall, bei dem im Jahr 1996 ein Kamerad der BF Köln, im Alter von nur 29 Jahren ums Leben kam.

Zuerst wurde der gesamte Einsatz mit allen Zugmitgliedern rekapituliert und im Anschluss in drei Gruppen durch diese nach heutigem Standard ausgewertet. Die Ergebnisse wurden zum Abschluss allen Zugmitglieder vorgestellt.


Dienstabend Offenes Gewässer/ Lange Wegstrecke

Am Dienstabend des 1. Zuges am 30.08.2018 übten wir die Wasserentnahmestelle offenes Gewässer. Im Stadtgebiet gibt es ein gut ausgebauten Hydrantennetz. Trotzdem ist die Wasserentnahme aus Seen oder Flüssen unvermeidbar! Ein Beispiel dafür war der Großbrand am Celler Hafen 2014. Dort konnte die Löschwasserversorgung durch das Hafenbecken sichergestellt werden. 

Nach dem Großbrand gab es für die DLRG OG Celle ein neues Vereinsheim sowie weitere bauliche Veränderungen. Für die Feuerwehr ist es aufgrund einer größtenteils betonierten Fläche und einer neuen steileren "Slipanlage" für Boote nur noch darüber möglich, Wasser zu entnehmen. 

Daher übten wir zusammen mit der DLRG Celle eine Wasserentnahme sowie eine Brandbekämpfung über das neue Boot Kellu II.

Hierbei ist besonders die gute Zusammenarbeit zwischen der DLRG und der Feuerwehr zu erwähnen!

 


Vegetationsbrandbekämpfung

In den letzten Wochen kam es durch die extreme Trockenheit bundesweit immer wieder zu Flächen- und Waldbränden. Auch Celle blieb davon nicht verschont. Nicht zuletzt aus diesem Grund, waren die Inhalte des heutigen Dienstabends Pump an roll plus Sicherungstrupp mit Löschrucksack, die Raupentechnik, die Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer mit der Mehrzweckpumpe, sowie das Aufzeigen der Vorteile des Einsatzes von D-Rohren bei Wald und Flächenbränden.


Abschluss FwDV 3/ DLK Ausbildung

Zum Abschluss des Themenblocks FwDV 3 wurde gestern Abend noch einmal das Celler Schloss und der Schlosspark besucht.

Am Schlossgraben wurde durch die Mannschaft eines LF 16/12 eine Wasserentnahmestelle am offenen Gewässer eingerichtet. Von dieser aus wurden zwei weitere Fahrzeuge, ein LF 16/12 und ein TLF 16/25, mit Wasser versorgt. Hierbei war ein Höhenunterschied von ca. zehn Metern zu überwinden. Zur Wasserabgabe wurden ein Wenderohr und ein Monitor aufgebaut.

An einer weiteren Station wurden Kräfte des 1. Zuges in die Handhabung der DLK, die Aufstellflächen am Schloss und die Rettungswege eingewiesen.

Ein etwas weniger schönes Ereignis trug sich am Rande des Dienstes zu. Durch Passanten wurden die Kräfte des 1. Zuges, auf eine ältere, am Boden liegende Person aufmerksam gemacht. Diese klagte über starke Schmerzen im Oberbauch. Durch im Rettungsdienst tätige Mitglieder des 1. Zuges wurde die Erstversorgung der Person übernommen und ein Rettungswagen angefordert.